Sudern verhindert Revolutionen

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Habt ihr euch schon einmal, oder sogar öfters gefragt, warum wir alles einfach so hinnehmen?

Verweigerte U-Ausschüsse? (Ex-)Politiker unter Korruptionsverdacht? Ein Bildungssystem, dass so veraltet ist, dass es längst sieben Mal tot sein hätte müssen? Die Ich-schweige-mal-lieber-aber-trete-nicht-zurück-Mentalität? Unverhältnismäßige Polizeieinsätze, für die sich niemand rechtfertigen muss? Und…und…und?

Ich glaube die Antwort gefunden zu haben!

Die Hypothese:

Das Sudern ist verantwortlich für den Stillstand in diesem Land.

Es befreit uns, das Raunzen. Zumindest kurzzeitig nimmt es uns eine kleine Last von den Schultern. Würden wir nicht so viel raunzen, würde sich nämlich die Verzweiflung, die Wut in uns aufstauen. So lange bis wir innerlich vor Raunzlust explodieren, auf die Strasse rennen und eine Revolution anzetteln. Aber nein. Wir schauen genau hin, regen uns ganz furchtbar darüber am Stammtisch auf, machen dann sarkastische Witzchen darüber. Und ein paar Tage später haben wir alles vergessen.

Ich will aber nicht vergessen. Ich will eine Revolution. Gegen Korruption, Politiker, die sich ihrer Aussage nicht entziehen können. Ich will keine Bildungsreform, sondern Bildung ganz neu. Ich will Rücktritte sehen, bei Versagen. Ich will Schuldeingeständnisse unserer Politiker hören. Ich will mit meinen Steuern keine Banken retten, sondern Menschen.

Das Experiment:

Deshalb habe ich beschlossen: Schluss mit Sudern. Ein Selbstversuch. Zumindest einen ganzen Tag ohne? Kann ich das schaffen? Das könnt ihr dann morgen lesen.

 

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