Spielverderber!

Es ist ja leider so, dass Eltern und Kinder oft ganz andere Vorstellungen davon haben, was richtig oder falsch, was gut oder schlecht, wichtig oder unwichtig ist. Also generell sehen Kinder die Welt ganz anders als wir. Kinderzentrischer. Und weil diese Sicht der Dinge ebenso eine Berechtigung hat wie unsere (http://alina-rheindorf.at/die-7-elternsuenden/), habe ich die sieben Elternsünden aus der Sicht der Kinder zusammen gefasst: 

 

sinss

 

  1. Zuerst geben sie ihn, dann nehmen sie ihn wieder: Den heißgeliebten Schnulli.
  2. Sie verbieten Dinge, die sie selbst ständig tun. Wie Lichtschalter betätigen.
  3. Sie zwingen einen alles zu teilen, aber die eigenen, wirklich coolen Sachen, Kamera, Handy, Computer borgen sie selbst nie her.
  4. Alles, was perfekt in den Mund passt, oder durch ausgefeilte Gaumen- und Kieferakrobatik passend gemacht wurde, pulen die aufmerksamen Erwachsenenzeigefinger sofort wieder heraus.
  5. Alles, was richtig Spaß macht und gut schmeckt, wird streng rationalisiert: Fernsehen, Süßigkeiten, Gute-Nacht-Geschichten.
  6. Sie unterbrechen wichtige Spielzeit mit Dingen wie Essen, Toilettengängen, Anziehen (nervt besonders vielschichtig im Winter).
  7. Ausgeklügeltes, perfekt arrangiertes Spielzeugeldorado im Kinderzimmer betiteln sie als Unordnung.

Und auch hier bin ich in allen sieben Fällen schuldig im Sinne der selbst verfassten Anklage.