Heute schenke ich ein Stückchen Heimat

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Gestern in der Früh hatte ich wahrlich Großes vor. Warum nimmt Eichgraben Flüchtlinge auf? Ganz freiwillig. Und andere Gemeinden nicht? Da muss man doch etwas tun können? Ich sollte etwas tun, dachte ich gleich nach dem Aufstehen. Ich plante also Versammlungen im Geiste, formulierte Briefe an den Bürgermeister im Kopf, gründete in Gedanken Diskussionsplattformen. Was wurde daraus? Ich schrieb einen Blogeintrag über http://alina-rheindorf.at/meine-probleme-wollt-ihr-nicht-haben-wetten/

Danach habe ich mich richtig sch…. gefühlt. Dabei sollte ich doch glücklich sein. Ich habe alles, (abgesehen von zu wenig Schlaf. Jaja, ich werde nicht müde, euch immer wieder damit zu belästigen). Doch mein Problem sind die Anderen, die nichts haben.

Deshalb tue ich jetzt einfach mal etwas. Das ist ja das schwierigste überhaupt. Damit anzufangen. Sich zu entscheiden, was man tut. Wem man hilft. Sich aufzuraffen. Ich habe es ja im letzten Monat noch nicht einmal auf die Post geschafft, um meine Leseproben zu verschicken, wie ich es euch groß angekündigt habe. Aber das ist jetzt unwichtig. Denn heute habe ich zumindest etwas Kleines vor. Ich packe eifrig Sachen für das kleine Mädchen in der Eichgrabner Flüchtlingsherberge. Und ich werde mein altes Smartphone mitnehmen. Und geben. Ihr denkt jetzt sicher, ich gebe nur, damit ich mich besser fühle. Und hinausposaunen tut sie es auch noch. Muss gleich der ganzen Welt davon berichten, wenn sie Gutes tut. Vielleicht ist das so. Aber ehrlich: Das ist doch schnurzpiepegal. Wer auch immer das Smartphone bekommt, dem ist das doch schnuppe. So ist allen geholfen. Ist das nicht der Sinn des Schenkens überhaupt? Allen ein bisschen Freude zu machen.

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Und allen Neidern und Geizis da draussen, die denken, dass ein Smartphone für Flüchtlinge unnötiger Luxus ist, halte ich dagegen: Du hast damit die Möglichkeit Menschen, die alles verloren haben, ein Stückchen Heimat zurückzugeben. Dadurch können sie Kontakt aufnehmen, mit Menschen, die sie verloren haben, denen sie eigentlich jetzt nahe sein sollten. Gerade jetzt.

Für mich ist dieses Schreiben die Verpflichtung es wirklich zu tun. Heute noch!

 

Wer es mir gleichtun möchte:

Sachen können hier abgegeben werden:

Die Kleidung kann man bei Frau Maria Salazar (Paukhofstraße 50) in der Garage (immer offen) abgestellt werden.

Weitere Infos, was genau benötigt wird:

https://de-de.facebook.com/eichgrabenvonunten

 

Wer für das Projekt Geld spenden möchte:

Sozialfonds der Marktgemeinde Eichgraben
IBAN: AT51 20219 01900010941

Verwendungszweck: 

Flüchtlingshilfe“ – zur Unterstützung der in Eichgraben untergebrachten Flüchtlinge